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Kinetische Objekte

Das Experimentieren mit Fundstücken und Alltagsgegenständen, das Entwickeln von Formen und die Vorliebe für mechanische Abläufe bringt Lutz Kemper dazu, vorgefundene Gegenstände mit eigenen, meist geometrischen Elementen zu kombinieren.

Dabei sollen die für den Betrachter mit festen Werten und Verhaltensweisen belegten Gegenstände, artfremde Aufgaben ausführen. Sie entwickeln durch Einflüsse von Wind und Wasser und einer untypischen Gewichtsverlagerung einen schwer nachvollziehbaren Rhythmus.

Auf ungewöhnliche Weise geraten die Objekte in Bewegung und ziehen so die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Wichtiger Bestandteil ist hierbei auch die Materialwahl von Kupfer und oxidirendem Stahl. 

Sie verändern im Laufe der Zeit durch Witterungseinflüsse ihr Erscheinungsbild und versehen so das Objekt mit Leben. Die Bearbeitung mancher Skulpturen mit einem industriell anmutenden Anstrich weckt Assoziationen zur Arbeitswelt. Andere Elemente erinnern an organische Formen, die der Natur entnommen bzw. abgeleitet wurden.

Das fremdartige Zusammenspiel von Bewegung, Form und äußerem Erscheinungsbild irritiert den Betrachter und lädt ihn ein zu verweilen. Form und Bewegungsspiel führt notwendigerweise zu den unterschiedlichsten Kommentaren und läßt sich nicht auf einen einfachen Nenner bringen.

Weitere Informationen: www.lutzkemper.de